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How to cause kernel panic

Last week we have had to test a special state of a virtual instance in our new cluster at university – KERNEL PANIC ­čśë So, how is the fastest was to cause it without executing malicious code? Here is the solution:

echo 1 > /proc/sys/kernel/sysrq
echo c > /proc/sysrq-trigger

Frieden und Konsum – Peter Rosei

Kaufen, konsumieren, Macht ├╝ber Dinge haben, dazugeh├Âren. Aber wird das Prinzip des ewigen Zuwachses, auf dem das Kreislaufmodell unserer Wirtschaft beruht, auf Dauer zu halten sein?

Die Erinnerung verziert das Erinnerte gern mit goldenen Borten. Meine beiden Gro├čm├╝tter konnten sehr gut n├Ąhen, stricken, flicken und stopfen, und doch stehen sie, denke ich zur├╝ck, scharf umrissen und schmucklos vor mir. Beide waren gepr├Ągt von armer Herkunft, von Krieg, Wirtschaftskrise und Geldentwertung. Ihr Einkaufsverhalten war diktiert von strikter ├ľkonomie: Gekauft wurde nur, was unbedingt gebraucht wurde. Beide hatten nicht gelernt, was, in modernem Sinn, konsumieren hei├čt. Gegen die damals zugegebenerma├čen noch nicht sehr entwickelte Werbung waren sie vollkommen immun.

Konsumieren im heutigen Sinn bedeutet ja nicht nur Bed├╝rfnisse zu befriedigen, Dinge werden auch deshalb gekauft und angeschafft, weil einem das ein gutes Gef├╝hl gibt. Wo kommt dieses Gef├╝hl denn her? Man kann sich dies oder jenes leisten, hat also Macht ├╝ber Dinge. Oft sind diese Dinge Symbole, ihr Besitz bedeutet zugleich, dass man da oder dort dazugeh├Ârt – zu einer bestimmten Clique, Gruppe oder Schicht. Der Besitz gewisser Dinge schafft einfach Identit├Ąt, erh├Âht das Selbstwertgef├╝hl. Je entfremdeter die Menschen von sich sind, desto lustiger wird einkaufen.

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Mit dem Scientismus des 16. Jahrhunderts – Bacon bringt ihn auf die schl├╝ssige Formel: “Wissen ist Macht” – hat unsere Zivilisation die Generalrichtung eingeschlagen, die wir, von etlichen Ausrei├čern und Umwegen abgesehen, bis heute verfolgen. Beobachtung, Untersuchung, Experiment, kombiniert mit dem induktiven Sinn, der das Erreichte ├╝ber Thesenbildung st├Ąndig ins (noch) Unerreichte auszuweiten und zu ├╝bersteigen sucht, haben uns dorthin gebracht, wo wir heute sind. Ma├čstab aller Dinge ist eine ergebnisorientierte Vern├╝nftigkeit, der, zum Ausgleich, m├Âchte man fast sagen, eine Welt voller Versprechungen gegen├╝bersteht, voller Tr├Ąume und Luftschl├Âsser, f├╝r die man blo├č noch den Schl├╝ssel braucht, Geld.

Historischer ├ťberblick: Der Vollst├Ąndigkeit halber sei die Gegenstr├Âmung, die im 19. Jahrhundert mit Dostojewskij, Schopenhauer und Nietzsche aufflackerte, erw├Ąhnt, Leute, die von der Vernunft nicht gar so viel hielten, dem unvern├╝nftigen Wollen seinen gewichtigen Platz einr├Ąumten. Der Verlauf der Geschichte im 20. Jahrhundert gab ihnen nicht ganz unrecht, wenn auch meist in Form von Katastrophen.

Die zweite gro├če Kraft, die unsere Gegenwart bestimmt und gestaltet, sind die Ideen der Franz├Âsischen Revolution. Man mag ja dar├╝ber streiten, ob der Wohlfahrtsstaat, wie wir ihn jetzt kennen, letztlich Ausfluss christlicher Barmherzigkeitsideale oder doch eher Produkt sozialrevolution├Ąrer Ideen ist: fest steht, dass wir heute ohne die Schubkraft der Franz├Âsischen Revolution nicht dort stehen w├╝rden, wo wir halten oder, besser, treiben, und das meint insbesondere die Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen. Erst das Idealbild der Gleichheit schafft die Voraussetzung f├╝r den totalen Markt. Nun ist jeder angesprochen und ansprechbar. Erst dadurch wird die Grundlage f├╝r ein Vehikel geschaffen, das ungef├Ąhr so funktioniert: Weil du Arbeit hast (oder zumindest Mindestsicherung), verf├╝gst du ├╝ber Geld, das du auf dem Markt ausgeben kannst, f├╝r Waren, die – ob du sie nun brauchst oder nicht – produziert werden m├╝ssen, damit du (und deinesgleichen) Arbeit haben.

Nat├╝rlich ist der totale Markt hierarchisiert – wie ja auch die Verteilung der Verm├Âgen, des Geldes, eine ungleiche ist. ├ťber die Diversifizierung des Marktes, Spiegelbild der Ungleichheit, wird der totale Markt effektiv. Das ist der Trick: Der Markt kann sich unendlich ausfalten, kann sich an jede Form und Nische der sozialen Plastik anschmiegen: Ungleichheit – bei gleichzeitiger Proklamation von Gleichheit – erzeugt Dynamik und den Raum f├╝r W├╝nsche: Irgendwann, ja, irgendwann werden alle alles konsumieren k├Ânnen, der eschatologische Moment der Erf├╝llung wird kommen, die im Materiellen sich einl├Âsende Parusie.

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Das Kreislaufmodell Arbeit – Ware – Markt – Konsum – Arbeit wird eben erst durch Ungleichheit so richtig dynamisch. Schmiermittel des Ablaufs ist die Werbung, die sich ├╝ber die elektronischen Medien perfektioniert. Nun ist sie, erl├Âst von der Anonymit├Ąt der Stra├če, in unsere Wohn- und Schlafzimmer vorgedrungen, ├╝ber Handy und Internet sind wir auch im Regenwald, auf der Spitze des Everest oder tausend Meter unter dem Meer noch erreichbar.

H├Âre ich von der Aufl├Âsung, ja, von der Ausl├Âschung des Subjekts im Sp├Ątkapitalismus reden, finde ich das tendenziell zutreffend – doch der Ton, in dem das meist vorgetragen wird, gef├Ąllt mir nicht. Subjektverlust – beinah kommt das chic her├╝ber, als Beweis des Modern-Seins, und ist doch nur affirmativ. R├Ąumen wir ein, dass die Bewusstseinsinhalte – eben die durch die K├Âpfe durchstr├Âmende Information (was man fr├╝her Welt genannt h├Ątte) – zunehmender Standardisierung durch Markt, Medien und Werbung unterliegen, bleibt doch immer der Modus der Verarbeitung als das je Eigene. Dort, in der Art und Weise, wie ich f├╝hle, denke, erinnere und handle, bleibt doch immer noch etwas, das w├╝rdig ist, Ich genannt zu werden. Freilich ist die Wissenschaft, die Wissenschaftsreligion, m├Âchte ich sagen, dabei, auch die Modi noch in den Griff zu bekommen – also: F├╝hlen, Denken, Erinnern etc. als neurale Vorg├Ąnge erst zu erforschen und technisch manipulierbar zu machen. Die “soft sciences”, die sogenannten Geisteswissenschaften, degenerieren zugleich in Richtung eines gehobenen, zahnlosen Feuilletonismus, der Satz von Hobbes vom Denken als Rechnen – jetzt ist er dabei, tats├Ąchlich wahr zu werden.

Bei Pascal etwa hei├čt es noch: “Die Rechenmaschine zeigt Wirkungen, die dem Denken n├Ąher kommen als alles, was Tiere vollbringen; aber keine, von denen man sagen muss, dass sie Willen habe wie die Tiere.” – Ach, wenn man doch wissen k├Ânnte, wie Wollen funktioniert! Man k├Ânnte es simulieren! (Wie lang ist das her – mit Pascal.)

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H├Ątten die Menschen einen Planeten von, sagen wir, zehnfacher Gr├Â├če zur Verf├╝gung, k├Ânnte, was gern als friedlicher Konsumerismus propagiert wird, sich wohl noch weiter ausbreiten und florieren. (Das Friedliche an Markt und Konsum, im ├ťbrigen ist das Schim├Ąre. Die Ausbeutung funktioniert nun nicht mehr – zumindest nicht ganz offensichtlich – ├╝ber milit├Ąrische Macht und Eroberung von Territorien, sie funktioniert ├╝ber Deutungsmacht: Wer ein gegl├╝cktes Leben ├╝ber Besitz und Konsum definiert und erreichen kann, dass die Gro├če Zahl dar├╝ber verf├╝gt, hat sie.)

Leider ist die Erde zu klein, sie kann, rein stofflich, die Voraussetzungen f├╝r eine fl├Ąchendeckende Installierung des totalen Marktes nicht bieten. Erfindergeist, gepaart mit der Entschlossenheit, dem Funktionieren des Marktes alles andere unterzuordnen, kann freilich das absehbare Ende hinausz├Âgern. Ich will mich hier nicht gro├č aufhalten bei vom Fracking verw├╝steten Landstrichen, bei vergifteten Fl├╝ssen, mit Windr├Ądern und Hochspannungsleitungen vollgestellten Gegenden, bei Bauern, die irgendwo in Indien, in China einfach enteignet und abgesiedelt werden, wenn unter ihren Feldern Bodensch├Ątze liegen, bei Atomkatastrophen et al. – Das Modell der ewigen Zuw├Ąchse: Wer glaubt denn noch daran?

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Friedliche (besser: scheinfriedliche) Gesellschaften sind basiert auf Bed├╝rfnisbefriedigung und Aufschwung. Zwischen Krieg und Wiederaufbau arbeitet sich das ab, weil die aus welchen Gr├╝nden auch immer zu kurz Gekommenen ihren Anteil reklamieren. Das “Noch nicht” schenkt eben die Perspektive. Die sogenannte Natur stellt das Spielmaterial bei.

Frieden ├╝ber Konsum zu erkaufen ist eingef├╝hrte Praxis. F├╝r gew├Âhnlich kommt es zum Krach, wenn die grundlegenden Bed├╝rfnisse der Gro├čen Zahl nicht abgedeckt werden k├Ânnen bzw. wenn die Gro├če Zahl sich vor die Aussicht gestellt sieht, auch durch noch so harte Arbeit am Status nichts ├Ąndern zu k├Ânnen. Kaufe jetzt – zahle sp├Ąter: ein Ausweg, der auch einmal an sein Ende kommt, wie wir wissen. Leben auf Pump: Unser gr├Â├čter Gl├Ąubiger ist einerseits die nat├╝rliche Ressource, und dann, was die G-8 angeht, sind es die V├Âlker der Schwellen- und Entwicklungsl├Ąnder, doch auch dort beginnt sich das Zeitfenster zu schlie├čen: Man hat schlie├člich lang genug zugeschaut und gelernt.

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Zirkul├Ąre K├Ąfige: 1.) Arbeit schafft G├╝ter, die als Waren konsumiert werden m├╝ssen, damit wieder Arbeit geschaffen wird und damit Konsum erm├Âglicht. An welcher Stelle soll nun der Ausbruch erfolgen? Weniger Waren hei├čt weniger Konsum und also Unfrieden. Weniger Konsum hei├čt weniger Arbeit und also auch Unfrieden.

Es ist leicht einzusehen: Hat man sich einmal in eine solche Zwickm├╝hle man├Âvriert, wird man versuchen – was sollte man sonst auch tun? -, einfach weiterzumachen wie bisher. 2.) Entfremdetes Leben wird sinnhaft im Traumland des Konsums, der mit entfremdeter Arbeit erkauft werden muss. Wer einmal das eigene Leben aufgab, sein Gl├╝ck im Fremd-Sein erfuhr, wie sollte der zur├╝ckwollen in einen Status, der ihm, vorbuchstabiert von Werbung, Medien und schlie├člich auch von sich selbst, nur als Abstieg vorkommen kann?

Zus├Ątzliches Problemfeld: Unser Kalk├╝l basiert auf der Unersch├Âpflichkeit der Ressourcen. Aber das sind sie nicht. Zuletzt hilft alles Rechnen nichts. Wei├č Gott, wie das noch ausgehen wird! Vielleicht erk├Ąmpfen wir uns doch eine sch├Âne neue Welt (nach Huxley)? Vielleicht reicht’s aber doch nicht? Bei der Annahme w├Ąre es klug und geboten, die Perspektiven und Zielbilder zu ver├Ąndern. The wrong message at the wrong time? (Place does not count anymore.) Wir, d. h. die Menschen, m├╝ssen uns neu erfinden, m├╝ssen uns neu aufstellen, das neu Verfasste lernen und sozial ├╝ben.

Unsere Art ist durchaus dazu imstande, wie die Geschichte zeigt. Schwierigkeiten der Umstellung, des pers├Ânlich wie gesellschaftlich notwendigen Umbaus sollten uns da nicht schrecken, h├Ątten wir doch ein Ziel. Einmal geht’s noch – unter dieser Devise sind wir, angeleitet von den Eliten, vielleicht schon zu oft angetreten. Es ist wie mit einer Schraube, die man immer mehr anzieht: Irgendwann ist sie abgedreht. Machen wir einfach weiter, wird die Trag├Âdie zur Travestie – mit echten Opfern allerdings. Ein Kasperltheater der Grausamkeit. Selten so gelacht!

(Peter Rosei, Album, DER STANDARD, 4./5./6.1.2014)

Google Drive – Conditional formatting of entire rows

I was searching for a possibility to format entire rows or defined cells in condition to a formula or content of another cell. This is a really handy functionality of other spreadsheet programs. So I thought it should also be possible in Google Drive … yeah, but only with a selfwritten function. Here [1] I found the first hints and with the API [2] I finished mine:


function onEdit() {
var ss = SpreadsheetApp.getActiveSpreadsheet();
var sheet = ss.getSheetByName('Issues'); // Change to your own
var rows = sheet.getRange('a1:c');
var numRows = rows.getNumRows();
var values = rows.getValues();

for (var i = 0; i <= numRows - 1; i++) {
var n = i + 1;
if (values[i][2] == 'finished') {
sheet.getRange(n + ':' + n).setBackgroundColor('white');
sheet.getRange(n + ':' + n).setFontColor('lightgrey');
}
else if (values[i][2] == 'new') {
sheet.getRange(n + ':' + n).getCell(1,2).setBackgroundColor('yellow');
sheet.getRange(n + ':' + n).setFontColor('black');
}
else if (values[i][2] == 'workingOn') {
sheet.getRange(n + ':' + n).getCell(1,2).setBackgroundColor('red');
sheet.getRange(n + ':' + n).setFontColor('black');
}
else {
sheet.getRange(n + ':' + n).setBackgroundColor('white');
sheet.getRange(n + ':' + n).setFontColor('black');
}
}
};

function onOpen() {
var ss = SpreadsheetApp.getActiveSpreadsheet();
var sheet = ss.getSheetByName('Issues'); // Change to your own
var sortRange = sheet.getRange('a2:c');
sortRange.sort([{column: 1, ascending: true}, {column: 3, ascending: true}]);
}

Hope it helps you too!

[1] http://productforums.google.com/forum/#!topic/docs/t6xPcOkjNbQ/discussion
[2] https://developers.google.com/apps-script/reference/spreadsheet/spreadsheet

arch latex bug

hey folks!

Have you got this nasty error message?

This is pdfTeX, Version 3.1415926-2.5-1.40.14 (TeX Live 2013/Arch Linux) restricted \write18 enabled.---! /var/lib/texmf/web2c/pdftex/latex.fmt doesn't match pdftex.pool(Fatal format file error; I'm stymied)

Then you should do the following:

… copying the *.pacnew files in /etc/texmf over the non .pacnew files and running fmtutil –all fixes the issue.

Found here: https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=166163

Grub 2 and the VGA parameter

It was annoying to have only a resolution of 640×480 in the virtualbox instance of my new debian virtual instance. So I have had to do something. Here [1] I found the solution of the already well known problem:

In Grub2 the vga= parameter is deprecated.

To set a screen resolution for your console you can do the following log in as root

edit /etc/default/grub uncomment the GRUB_GFXMODE=640×480 and change the resolution to something you can use e.g. 1024×768
Add the line
GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=keep
to the file to have the same resolution at the Linux console. You do not edit the 00_header file as some suggest you need to do.

run update-grub

run reboot to confirm that your changes worked!

[1] https://wiki.debian.org/GrubTransition

waiting for my laptop …

hey folks,

I wait impatiently for my new laptop. I was searching couple of weeks for a new device, because my old Lenovo T61p give up its service after five loyal years. You guessed it – motherboard and the Nvidia were dead! [1]

Thanks to my brother I’ve got an old 17″ MacBook Pro as a loaner. Now I’m cured – don’t want to have a Mac anymore. So I’ve looked for other devices and compared Samsung, Lenovo and Mac.

And the winner is: the new Lenovo T440s. Look here for a short demo┬á[2]. ubook or campuspoint [3], we will see …

[1] http://forums.lenovo.com/t5/T61-and-prior-T-series-ThinkPad/T61p-Nvidia-problems/td-p/917335
[2] http://www.youtube.com/watch?v=mh70cJUTsgw
[3] http://www.campuspoint.de/lenovo-thinkpad-university-t440s-20aqs00600-set-250.html

how to restart udev

hey folks,

if you need to refresh your /etc/udev/rules.d/config.rule and for example add some embedded devices, take your editor and do so:

#EnergyMicro J-Link Device
SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1366", ATTRS{idProduct}=="0101", GROUP="users", MODE="0666"

if you don’t want to restart your service or reboot your machine to enable your changes, here is a really handy command:

udevadm control --reload

happy coding and developing!

http://www.freedesktop.org/software/systemd/man/udevadm.html